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Archiv der Kategorie ADAC

Schleizer Dreieck: Kult-Strecke einfach nach Hause holen

Im Osten  war das Schleizer Dreieck schon immer ein Publikumsmagnet und ist es bis heute geblieben. 85 Jahre ist die Rennstrecke alt, der dort ansässige Motorsportclub MSC Schleizer Dreieck feiert im Februar 2008 das 50-jährige Bestehen. Dabei entstand die Idee zu einem tollen Multimediaprojekt, das es jetzt auf DVD gibt. Titel: “85 Jahre Schleizer Dreieck - Mit Tradition in die Zukunft”.

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Schon kurze Zeit nach den ersten Gesprächen über das Projekt am Rande der Jubiläumsfeier konnte durch die Unterstützung und Zusagen mehrerer Partner und Sponsoren das wirtschaftliche Fundament für das DVD-Projekt gelegt werden. Schon im März einigten sich Vertreter der Stadt Schleiz, der Betreibergesellschaft Schleizer Dreieck und verschiedener Vereine - allen voran natürlich der MSC - über den geplanten Inhalt der Multimediadokumentation.

Ziel war es, die Geschichte des Schleizer Dreiecks endlich zu dokumentieren, dabei die Stadt Schleiz und benachbarte Ausflugsziele mit touristischen Hintergedanken gleich mit vorzustellen. Und so  wurde schon bald gedreht, gesammelt und bearbeitet. Viele alte Fotos mussten mit Unterstützung von Vereinen und Privatleuten erfasst, alte Filmdokumente gesichtet, bearbeitet und geschnitten, aber auch ganz neu gedreht werden: European Sidecar Event, Classic Grand Prix und natürlich das 74. Schleizer-Dreieck-Rennen vom 3. August.

Produzent Michael Wermke von “MiDWey” konnte jetzt gemeinsam mit seinen Mitstreitern -  allen voran der MSC-Archivar Heinz-Jürgen Walther, Projektbetreuer Guntmar Schwarz, der Experte Mathias Donat, aber auch der Schleizer Stadtchronist Jürgen K. Klimpke -  die Multimediadokumentation auf DVD der Öffentlichkeit präsentieren: 76 Minuten Film, 167 Bilder, viele Informationen, welche die eingefleischten Motorsportfreunde des Schleizer Dreiecks und der Region begeistern dürften.

Wer an einer solchen DVD interessiert ist, wendet sich entweder an den MSC oder fragt in den Pressehäusern der Zeitungsgruppe Thüringen (ZGT) mit den Zeitungstiteln OTZ, TA und TLZ nach. Dort wird die DVD für einige Zeit zu bekommen sein.

4. Rennsteig-Bergrennen 2008 mit neuen Rekorden

Zwei Schweizer waren ganz vorne dabei. Mit einer Zeit von 1:39:968 min. und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 153 km/h zeigte der Deutsche Tourenwagen Bergmeister Reto Meisel mit seinem Mercedes Benz 190 Judd V8 am Rennwochenende im Mai 2008 (23. bis 25.), was auf der 4,2 Kilometer langen Bergrennstrecke von Winterstein am Rennsteig in Thüringen zur Ruhlaer Skihütte möglich ist.

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Meisel unterbot seinen alten Streckenrekord trotz verlängerter Strecke. Im Training hatte er am Samstag unfall gehabt, ließ aber - so berichtet Marcus Malsch - die erforderlichen Ersatzteile über Nacht aus der Schweiz anliefern, um sich dann prompt den Tourenwagengesamtsieg am Sonntag des Rennwochenendes zu holen.

Ein weiterer Schweizer glänzte mit einem neuen Streckenrekord bei den Sportwagen. Marcel Steiner auf seinem Martini BMW MK77 fegte mit durchschnittlich 157 km/h in nur 1:37:217 min. Deutschlands längste Bergrennstrecke hinauf. Bereits am Freitag des Rennereignisses am Rennsteig waren über 1200 Zuschauer gekommen, um den Großteil der Teilnehmer mit ihren Rennboliden auf der ¼ Meile Präsentationsstrecke im Gewerbegebiet Schwarzhausen anzufeuern. Diese war nämlich vom dortigen Landrat Konrad Gießmann eröffnet worden.

Am Samstag (24. Mai) wurden drei Trainingsläufe unter besten Witterungsbedingungen durchgeführt. Nur eine Ölspur im Zielbereich und einige kleinere Ausrutscher führten zu kurzen Unterbrechungen. Der Tourenwagen- Bergmeister Reto Meisel verbesserte seinen eigenen Streckenrekord trotz verlängerter Strecke um zwei Sekunden, rutschte allerdings im dritten Trainingslauf an der Leitplanke entlang und beschädigte seinen Mercedes 190 Judd V8 stark. Eine Teilnahme an den Wertungsläufen am Sonntag war ungewiss.

Der erste Wertungslauf beim ADAC-Rennsteig- Bergrennen 2008 wurde zu einem weiteren Trainingslauf umgewandelt, da sich Regen eingestellt hatte. Nachdem ein Teilnehmer eine Benzinspur vom Start bis in den Zielbereich gelegt hatte und Klaus Hoffmann (Ford Escort) sowie der NSU TT Fahrer Steffen Hofmann ihre Fahrzeuge überschlugen, konnte der Trainingslauf erst nach fünf Stunden beendet werden. Dies hies für die veranstaltende RSG Altensteiner Oberland, dass nur noch zwei Wertungsläufe durchgeführt werden konnten. Hier wurden auch die neuen Streckenrekorde aufgestellt, da sich das Wetter inzwischen gebessert hatte.
Alle Zeiten und Bilder unter www.rennsteig-bergrennen.de

Erster Porsche-Sieg im ADAC GT Masters

Diie folgende Notiz habe ich von den ADAC-Masters erhalten und möchte diese natürlich weitergeben:

Die vielen Fans am Nürburgring wurden schon einen Tag vor Beginn des 24-Stunden-Rennens mit packendem Motorsport verwöhnt. Und sie wurden Augenzeugen einer Premiere: Lokalmatador Frank Stippler (33, Bad Münstereifel) und sein Heico-Motorsport-Teamkollege Lance David Arnold (21, Duisburg) sorgten im ersten der zwei in der Eifel ausgetragenen Rennen für den ersten Porsche-Sieg im ADAC GT Masters. In einem bis zur Ziellinie spannenden Schlagabtausch setzten sie sich gegen die beiden Argo-Racing-Lamborghini von Frank Schmickler (42, Rösrath) und Sebastian Asch (21, Ammerbuch) sowie Harald Becker (54, Emmendingen) und Frank Kechele (22, Ulm) durch.

Der dritte ADAC GT Masters-Lauf des Jahres begann turbulent: In der ersten Kurve wurde der von Rang vier gestartete Ford GT des Teams Matech Concepts von hinten angestoßen und in den Vordermann geschoben. Damit war das Rennen für die in Oschersleben noch siegerreichen Ford-Fahrer Kenneth Heyer (28, Wegberg) und Marc Hennerici (26, Meyen) schon in der ersten Runde vorbei.
Davon unbeeindruckt setzte sich Polesitter Schmickler von seinen Verfolgern ab. Dahinter entbrannte ein beherzter Dreikampf, bei dem Masters-Neuling Lance David Arnold gleich zwei Lamborghini mit gekonnten Manövern hinter sich ließ und sich vom vierten auf den zweiten Rang verbesserte. Die Vorentscheidung um den Sieg fiel bei den Boxenstopps. ‘Ich bin eine Runde länger draußen geblieben als Schmickler und konnte ein paar Meter gutmachen, außerdem hat das Team einen super Stopp hingelegt’, lobte Arnold. Als Teamkollege Stippler auf die Strecke zurückkehrte, bog er direkt vor dem nun von Asch gesteuerten Führungsfahrzeug ein. Der Wechsel an der Spitze hatte bis zum Ziel Bestand. ‘Es war harte Arbeit, den offensichtlich schnelleren Lambo hinter mir zu halten, umso süßer schmeckt jetzt der Sieg’, kommentierte ein freudestrahlender Stippler.

Becker/Kechele kehrten auf den dritten Platz zurück, den sie während ihres Stopps verloren hatten, als das vor ihnen liegende Reiter-Engineering-Duo Peter Kox (44, Niederlande) und Romain Rusinov (26, Russland) aufgeben musste. Ihr Lamborghini wurde von aufgewirbelten Steinen getroffen und irreparabel beschädigt.

Albert von Thurn und Taxis (24, Regensburg) rollte nach einem Dreher im Start-Tumult das Feld von hinten auf und übergab den
Reiter-Engineering-Lamborghini auf Platz sechs liegend an Titelverteidiger Christopher Haase (20, Meinleus). Auch er drehte sich, dennoch reichte es noch zum fünften Platz. Die schnellste Rennrunde markierte Corvette-Pilot Toni Seiler (50, Schweiz), ein Bremsplatten hatte allerdings Startfahrer Oliver Mayer (50, Ingolstadt) zurückfallen lassen, sodass am Ende nur ein achter Platz zu verbuchen war.

(Quelle: adac-motorsport.de)

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